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Dritte Strategiekonferenz
Dritte Strategiekonferenz
 
 

Kinder aus suchtbelas-
teten Familien - Räume
des Vertrauens schaffen

10.-12.2.2012 in Berlin
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Serviceseite für Konferenz-
teilnehmer/innen hier
Dokumentation der zweiten
Strategiekonferenz
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12.-18. Februar 2012
Aufruf hier
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Theaterworkshop MutProbe: 
18.-19.2.2012
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NEU: TRAU DICH! Poster
für Jugendliche aus Sucht-
familien. Bestellung hier

 

Kinder von Alkoholikern

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 kinder von alkoholikerIn Familien mit Alkoholproblematik gibt es für die Kinder kaum Aufmerksamkeit. Der süchtige Elternteil kreist mit seinen/ihren Gedanken um den Alkohol. Der andere Elternteil kreist mit seinen/ihren Gedanken um den Süchtigen. Die Bedürfnisse der Kinder fallen dabei häufig unter den Tisch. Sie fühlen sich oft für ihre Eltern verantwortlich und übernehmen früh Aufgaben, für die sie noch viel zu klein sind. Sie erledigen z. B. den Haushalt, versorgen jüngere Geschwister, kontrollieren den Alkoholkonsum des süchtigen Elternteils, besorgen Alkohol oder gießen Alkohol in den Abfluss. Oft verhalten sich die Kinder, als wären sie die Eltern ihrer Eltern.

In einer alkoholkranken Familie ist nichts sicher

Wenn Zuneigung und Aufmerksamkeit davon abhängig sind, ob und wie viel der alkoholkranke Elternteil getrunken hat, wird die Unsicherheit zur oft einzigen Konstante im Leben der Kinder. Alkoholiker/innen lieben ihre Kinder, sie unterliegen aber aufgrund ihrer Krankheit starken Stimmungsschwankungen. Die Kinder werden durch dieses emotionale Wechselbad stark verunsichert. Wie Seismografen versuchen sie, jedes Anzeichen für eine drohende Stimmungsschwankung zu erkennen und sich darauf einzustellen. Letztlich sind sie aber der Unberechenbarkeit der Familiensituation ausgeliefert.