Zweite Strategiekonferenz

33 Arbeitsgruppen organisierten sich selbständig auf drei Etagen der Heilig Kreuz Kirche
Ein Gewinn für die Konferenz war die Beteiligung von Vertreter/innen der verschiedenen Sucht- Selbsthilfeverbände: Guttempler, Kreuzbund, Blaues Kreuz und Al-Anon/Alateen waren dabei. Ein Ergebnis des Dialoges über Verbandsgrenzen hinweg war der Beschluss, in der Region Oberfranken eine Kooperation von Blauem Kreuz und Al-Anon einzugehen. Beide Verbände haben in der Region Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche.
Als weiteres konkretes Ergebnis der Konferenz wurde in einer Arbeitsgruppe beschlossen, die in den USA und Großbritannien jährlich stattfindende „Children of Alcoholics Week“ zum ersten Mal auch in Deutschland durchzuführen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen soll auf die Situation von Kindern aus Suchtfamilien und die Möglichkeiten der Hilfe hingewiesen werden. Wegen der Kürze der Vorbereitungszeit (die Woche beginnt schon am 14. Februar) wurden für die erste deutsche „Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien“ überschaubare Maßnahmen wie eine Briefaktion beschlossen. Doch soll die Aktionswoche jedes Jahr wiederholt werden und dann auch größeren Umfang gewinnen. .
Obwohl mit 33 Arbeitsgruppen ein großes Pensum zu bewältigen war, vergingen die beiden ersten Konferenztage in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre. Dazu trug auch der lichte und transparente Kirchenraum bei, dessen hohe Fenster die Januarsonne einfingen. Nach einem Gottesdienst am Sonntagmorgen, ging es in den verbleibenden vier Stunden der Konferenz um die Handlungsplanung. Die Teilnehmer/innen verabredeten sich zu elf Vorhaben, die nach der Konferenz gemeinsam weiter verfolgt werden sollen. Jede/r Teilnehmer/in nahm mit der Dokumentation aller Arbeitsgruppen eine fast 90seitige Ideensammlung mit nach Hause und eine Kontaktliste mit über hundert Namen.
Die Grundstimmung bei der Abschlussrunde war bestimmt von Zufriedenheit und Dankbarkeit vor allem für die Beiträge der beiden amerikanischen Teilnehmer. Ein Teilnehmer sprach für viele andere: „Ich habe immer gehört, dass die Amerikaner uns beim Thema Kinder aus Suchtfamilien so weit voraus seien, aber ich wusste nie, was genau damit gemeint war. Jetzt weiß ich es, und ich finde, wir können von der amerikanischen Herangehensweise viel für die Arbeit hier in Deutschland lernen.“ Und auch Zuversicht wurde geäußert: Es lohnt sich, sich für Kinder aus Suchtfamilien zu engagieren. Zusammen geht es leichter.
Dokumentation der zweiten Strategiekonferenz Download hier
Gebrauchsanweisung zur Dokumentation Download hier
Dokumentation des ersten Nachtreffens (17.4.10 in Berlin) Download hier
Mitveranstalter der Strategiekonferenz war die 
Die Strategiekonferenz "Kinder aus suchtbelasteten Familien - Hilfe hat viele Gesichter" wurde gefördert von der Selbsthilfe-Fördergemeinschaft der Ersatzkassen. Dies sind:
Techniker Krankenkasse (TK)
Gmünder ErsatzKasse (GEK)
HEK - Hanseatische Ersatzkasse
Hamburg - Münchner Krankenkasse (HMK)
Weitere Förderer sind: ![]()
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Kurt Graulich Stiftung![]()
Checkpoint Charlie Stiftung
