Informationen für Jugendämter
Als Mitarbeiter/in des Jugendamtes haben Sie regelmäßig mit Kindern zu tun, deren Eltern alkoholkrank, tabletten- oder drogensüchtig sind. Sicher haben Sie zahlreiche Erfahrungen gemacht, wie schwierig es im Einzelfall oft ist, diesen Kindern zu helfen. Das Jugendamt alleine hat dafür oft nicht die nötigen Ressourcen.
In den 10 Eckpunkten, die auf der Fachtagung „Familiengeheimnisse - Wenn Eltern suchtkrank sind und die Kinder leiden“ im Dezember 2003 verabschiedet wurden, ist als zentrale Forderung eine übergreifende Kooperation der verschiedenen Institutionen und Hilfesysteme (Schule, Gesundheitswesen, Suchtkrankenhilfe und Jugendhilfe) zum Wohl der Kinder festgehalten worden. Wir stellen das Eckpunktepapier in unserer Zusammenstellung politischer Dokumente für Sie zum Herunterladen bereit.
In der Praxis sind die Mitarbeiter/innen von Jugendämtern oft unsicher, wenn sie mit suchtbelasteten Familien konfrontiert sind. Daher hat der Berliner Arbeitskreis "Kinder aus Suchtfamilien" ein Arbeitspapier entwickelt, das Mitarbeiter/innen der Berliner Jugendämter als Handlungsempfehlung dienen soll. Sicherlich ist das Papier auch für Jugendämter bundesweit von Interesse. NACOA Deutschland dankt den Verfasser/innen für die freundliche Genehmigung, die Handlungsempfehlungen an dieser Stelle veröffentlichen zu dürfen.
Handlungsempfehlung für Jugendämter (111 KB)
Politische Dokumente (124 KB)
Nach dem Vorbild der Stadt Essen geben sich Immer mehr Kommunen in Deutschland Richtlinien zum Umgang mit der Problematik von Kindern suchkranker Eltern. Wir stellen einige dieser Dokumente zum Downoad bereit.
