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Informationen für Eltern

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- Als Eltern brauchen Sie ebenfalls Unterstützung. Versorgen Sie sich mit Informationen über Sucht und ihre Auswirkungen auf die Familie und über Hilfsangebote für Suchtfamilien in Ihrer Umgebung.

- Bedenken Sie, dass die Genesungschancen für Suchtkranke bei fachgerechter Behandlung gut sind. Und Sie können dazu beitragen, das Risiko einer späteren Suchterkrankung Ihrer Kinder zu verringern.

Ihre Kinder sind nicht alleine. Und Sie sind es auch nicht.

Häufig glauben Angehörige von Suchtkranken, dass sie mit dem Problem alleine sind. Aus Scham scheuen sie sich oft, Hilfeangebote anzunehmen. Doch die Realität sieht anders aus. Wenn Sie mit einem suchtkranken Menschen zusammen leben, sind Sie und Ihre Kinder mit diesem Problem keinesfalls alleine:

In Deutschland wachsen heute ca. 2,65 Millionen Kinder in Familien auf, in denen zumindest ein Elternteil alkoholkrank oder von anderen Drogen abhängig ist. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) schätzt die Zahl der Alkoholabhängigen auf 1,5 Millionen, die der Medikamenten­ab­hängigen auf 1,4 Millionen und die der Drogenabhängigen auf ca. 290.000 (Stand 2005). Wir wissen nicht, wie viele Menschen von nichtstofflichen Süchten wie Co-Abhängigkeit, Arbeitssucht, Spielsucht oder Sexsucht betroffen sind.